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Im Spendenskandal der CDU hat Helmut Kohl den
Spendern hoher Geldbeträge sein Wort gegeben, ihre Namen nicht
bekannt zu machen.
Diesem Versprechen hat er höchsten moralischen Wert
beigelegt. Er hält an seinem Wort fest, obwohl er damit gegen
staatliches Recht verstößt und seiner Partei in
schwieriger Zeit nach wie vor Schaden zufügt.
In der Sprache der Bibel könnte all das, was sich um Helmut
Kohl und sein Wort ereignet hat, folgendermaßen beschrieben
werden:
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Im Anfang war das Wort, und das Wort
war bei Kohl, und das Wort war Kohl.
Alles in der CDU ist durch das Wort anders geworden, und ohne das
Wort wurde nichts, was jetzt geworden ist.
In Kohl war das Leben der Partei, und das Leben war das Licht
dieser Menschen. Und das Licht leuchtete in der Finsternis, aber
dann hat die Finsternis es erfasst.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, Das wahre Licht,
das jeden Menschen erleuchtet, kam so nicht in die Welt.
Dabei war er in der Welt, und ein Teil der Welt ist durch ihn
gestaltet worden, aber die Welt erkannte ihn.
Er kam zurück in die Partei, die er für sein Eigentum
hielt, aber manche der Seinen nahmen ihn nicht mehr gerne auf.
Allen aber, die ihn dennoch aufnahmen, gab er die
machtverheißende Illusion, Erben Kohls zu werden, allen, die
an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut der Verfassung,
nicht aus dem Willen zum Gesetz, nicht aus dem Willen zur
Wahrhaftigkeit, sondern aus gottgleicher Selbstgerechtigkeit
geboren sind.
Und sein Wort ist über das Gesetz gestellt worden, und er war
es so gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die
Herrlichkeit des eingefleischten Patriarchen, ohne Gnade und Mut
zur Wahrheit.
Aus seiner Fülle hätten wir alle empfangen sollen, Gnade
über Gnade!
Denn das Gesetz wurde durch den Deutschen Bundestag gegeben, die
Gnade, es in Wahrheit zu befolgen, kam aber nicht über die
nach Jesus Christus benannte Partei.
Niemand hat Kohl bei seinen Spendengeschäften je gesehen. Der
Einzige, der alles weiß und im Herzen des Geschehens ruht, er
hat zu dessen Aufklärung bisher keine ausreichende Kunde
gebracht.
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Vorlage dieses Textes ist ein Kapitel aus dem
Neuen Testament, Prolog zum Johannesevangelium, Kapitel 1, Verse
1-18. Der Wortlaut orientiert sich an der Einheitsübersetzung
der Heiligen Schrift - DIE BIBEL, Stuttgart 1980, S.
1182.

In einem anderem Artikel dieser
Internetpräsenz werden auf der Grundlage einer
Spendensünde in der Apostelgeschichte Parallelen vom
Urchristentum zum jetzigen Geschehen gezogen. Es wird die Frage
gestellt, wie der Apostel Petrus in einem heutigen Spendenskandal
unter Christen und insbesondere im Fall Helmut Kohl entscheiden
würde.
>>> mehr dazu unter: Spendenskandal im Urchristentum

Kohls
Wort und Spendenskandal im Urchristentum sind Zusatzartikel der
Internetpräsenz Bibelkritiker
Bibelkritiker beschäftigt sich damit, urchristliche
Überlieferung aus weltlicher Sicht zu begreifen und Einblick
in das tatsächliche Geschehen am Beginn des Christentums zu
gewinnen, unabhängig von Glaubensaussagen.
http://www.spendenskandal-im-urchristentum.de und
http://www.kohlswort.de sind eingetragene Domains des
Herausgebers von Bibelkritiker.
Info zum Herausgeber unter wolterswww.de · Webmaster Torben Korte
Copyright © Thomas Wolters 2000 · In erster Version online am
16.07.2000
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